Destbox

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Hintergrund: Für die ferngesteuerte Umsetzung von Pyrotechnik mittels Typ A und U Brückenzünder auf eine möglichst coole Art, habe ich dieses System bestehend aus der Kofferhardware, der aufgespielten Software, einer Onlinesoftware und weiterer Zusatzmodule entwickelt. Ziel war es dabei auch, ein technisch besonders spannendes System in Hinblick auf "Coolness" zu erschaffen. Da die Brückenzünder bereits über kurzgeschlossene Batterien umsetzbar sind, ist eine besondere Auslösungssicherheit durch bösartige Akteure nicht gegeben und war auch kein Designkriterium.

Beschreibung: Mit der Kofferhardware können bis zu fünf seriell angeschlossene Typ A Brückenzünder oder ein Typ U Brückenzünder pro Port gezündet werden. Es ist somit möglich, bis zu 10 pyrotechnische Vorgänge gleichzeitig zu starten, die dann über Zündschnüre beliebig weiter aufgesplittet werden können.

Heraussstechendes Merkmal sind die Authentifizierungsmethoden. Das sind ein gewöhnliches Passwort ("Wissen"), ein HOTP ("Haben") und ein physikalischer Schlüssel ("Haben"). Nach einer definierten Anzahl von Fehlversuchen geht die Koffersoftware in einen persistenten Fehlerzustand über, der nur mit einem asymmetrischen Schlüssel, generiert durch eine Onlinesoftware, verlassen werden kann. Dafür werden in Brechkarten eingepackte symmetrische Schlüssel zur Entschlüsselung dieser auf dem Server verwendet.

Die Zündung kann in einem scharfen und in einem Testmodus betrieben werden. Im Testmodus werden die Authentifizierungen größtenteils identisch durchgeführt, nur wird keine reale Ansprechung der Zündports durchgeführt.

Die elektronischen Komponenten der Kofferhardware sind umgesetzt mit einem Arduino Mega und einem eigens entwickeltem Shield dafür. Als Nebenprodukt ist eine HOTP-Library für die Arduino Bibliothek entstanden.

Handbuch: Download hier
Koffer- und Onlinesoftware: Download hier
Onlinesoftware: Anmeldung hier (Die Mängel am visuellen Design sind mir bekannt)

Zustandsdiagramm Koffersoftware

 

Kofferhardware
Brechkarte